internetabert Ihr denn alle von Integration, in was willst Du denn die
> Zuwanderer Integrieren? Was zur Hölle ist Integration? Ist man
> integriert sobald man deutsch kann oder was? Du laberst doch nur
> irgendwelche dämlichen Nachrichtenmeldungen nach ohne selbst mal
> Dein Hirn einzuschalten.
Na dann wollen ir mal sehen, was Du jetzt bringst.
> Ich stelle mir das so vor:
> Jemand kommt nach Deutschland, besser noch nach Bayern, und lebt
> dort
> sagen wir mal zehn Jahre lang, kann inzwischen recht gut bayerisch
> reden, ihm schmeckt deren bier dort und ist auch sonst ein Fan von
> Lederhosen und so. Jetzt zieht der gute Mann/Frau/Familie nach
> Berlin/Köln/Hamburg oder so; muss er jetzt völlig neu integriert
> werden oder was?
Integration hat nichts mit bayrisch Reden, Lederhose-Anziehen oder
Biertrinken zu tun.
Aber er sollte zum Beispiel kein Schwein auf dem Balkon schlachten,
sondern das Fleich beim Fleicher kaufen.
Er sollte die Gesetze anerkennen und sich danach richten.
Er sollte die anderen Menschen respektieren, auch wenn sie einen
anderen Glauben haben.
internetner statistik wurde schoneinmal aufgezeigt, der.wordpress.com/2008/03/29/aus-meinen-briefen…-4/”>dass im
> jahresdurchschnitt weniger gewalttaten von nazis als von
> ausländern durchgeführt wurden.
>
> meistens läuft es ja so ab:
> irgendein asylantenheim fängt an zu brennen.
> alle schreien: die nazis waren es.
>
> dann kommt plötzlich raus, dass das heim von anderen ausländern
> angezündet wurde. aber das steht dann höchstens noch auf der
> letzten seite von ner zeitung, mit schriftgröße 4.
> und alle denken weiterhin: die nazis warens mal wieder.
Kann mir mal jemand erklaeren, was die Buessowschen Filter gegen
solche Wortbeitraege ausrichten sollen? Was ist gefaehrlicher:
eine Seite, auf der man sich Hackenkreuzaufkleber bestellen kann
oder solch unreflektierte Aeusserungen wie die da oben, mit
denen latente Aengste aufgeschaukelt werden?
(Dradts, diese Antwort ist nicht an dich gerichtet. Wenn du
meinst, dass das nicht “unreflektiert” oder “gefaehrlich” ist,
brauche ich keine weiteren Erlaeuterungen dazu. Die Leser
werden sich anhand des Gesamtthreads dazu hoffentlich eine
Meinung bilden koennen.)
internet > Von Hauptschuelern, vermute ich mal. Dass du es fuer
> > erwaehnenswert haeltst, dass 95% davon Auslaender waren,
> > ist genau die Denkweise, die im Artikel als “oft nicht mehr
> > auf Anhieb erkennbar” rassistisch bezeichnet wird.
>
> das ist eine tatsache. wenn du das als rassistisch bezeichnest,
> dann kann ich dir auch nicht helfen.
Es ist nicht die Frage, ob das eine Tatsache ist oder nicht.
Die Frage ist, warum du diese Zahl nennst, wo sie doch
offensichtlich nichts damit zu tun hat, warum die
Gymnasiasten verhauen wurden. Die entscheidende Eigenschaft
ist “Hauptschueler”, nicht “Auslaender”. Die Korrelation
zwischen Hauptschueler und Auslaender ist das nicht
angesprochene Integrationsproblem. Und genau mit dieser
Art von Verschleierung der Zusammenhaenge arbeiten “moderne”
Rechtsradikale.
> > Man kann sich ueber Integrationsprobleme unterhalten, aber
> > das Kind nicht beim Namen zu nennen und stattdessen diffuse
> > Andeutungen in Richtung “Auslaender=gewalttaetig” zu machen,
> > ist ausgesprochen schaedlich.
> ich hab nie behauptet “ausländer=gewalttätig”.
Wie ich schon schrieb: “oft nicht mehr auf Anhieb erkennbar”.
Ich will dir nicht bewussten Rassismus vorwerfen, deine
Denkweise zeigt aber - moeglicherweise unbewusst - deutliche
Anlehnungen an die typischen Argumente aus der Ecke.
internetill dir nicht bewussten Rassismus vorwerfen, deine
> Denkweise zeigt aber - moeglicherweise unbewusst - deutliche
> Anlehnungen an die typischen Argumente aus der Ecke.
Was daran liegen könnte, daß jeder Politiker/Journalist/Mensch, der
sich öffentlich zu dem Thema äussert und das Integrationsproblem
anspricht, in die rechte Ecke gedrängt wird.
Wenn jemand sagt, daß die Zuwanderung begrenzt werden muß, weil eine
Integration sonst nicht möglich ist, dann ist er gleich ein
Ausländerfeind.
Wenn jemand öffentlich sagt, daß man die Integration vorantreiben muß,
dann will er gleich die Kultur der anderen zerstören.
Nimm als Beispiel die Diskussion über das Wort Leitkultur. Es ging um
nichts anderes, als um Integration. Es ging darum, daß sich jemand, der
nach Deutschland kommt, sich an die hier allgemeine Kultur anpassen
soll. Wie diese Kultur genau aussieht kann man sicher vorzüglich
streiten. Aber was wurde mit dem Wort Leitkultur gemacht? Es wurde
gleich das Unwort überhaupt. Warum? Was ist an dem Wort Leitkultur so
schlimm?
internetist ja, nach meinem Verständnis, gerade die Kunst, die die neue
> “Informationskultur” mit dem erschlagenden Angebot an Information
> fordert, nämlich das Filtern der Informationen nach dem
> Wesentlichen.
>
> Wer dabei das Wesentliche (hier der Passus der 80% Reduktion des
> Aufgabenumfanges) überliest, oder schon drei Sätze vorher aufhört
> zu
> “scannen”, hat diese Fähigkeit eben (noch) nicht erlernt.
>
> Andererseits frage ich mich, wie man einen guten Roman nur
> “überfliegen” kann?! Bei einem Fachbuch (Lernbuch) ist das ja noch
> verständlich…
Das setzt aber doch eine gewisse Fähigkeit der Differenzierung voraus,
welche immer seltener zu sehen ist.
Einerseits trifft man dann die “Romanleser”, die auch ein Fachbuch
Wort-für-Wort lesen, andererseits die “Fachleser”, die mir den Inhalt
von “Die Bürgschaft” beispielsweise mit den Worten “Ein Mann wird von
der Todesstrafe begnadigt und bekommt einen neuen Freund” näherbringen
möchten.
Fachbücher erfordern eine andere Lesekultur als Gedichte, Romane etc. -
wer jedoch auf das eine oder andere verzichtet oder sich nur eine
Lesekultur aneignet, verpasst meiner Meinung nach etwas.
(Ich hoffe, ich habe die neue Rechtschreibung in angemessenem Umfange
beachtet, da ich mir bei manchen Schreibweisen betrüblichwerweise noch
nicht sicher bin - ansonsten freue ich mich immer über Beiträge, die
erkennen lassen, dass es noch Teilnehmer gibt, die sich für Grammatik
und Orthographie einsetzen und Ironie nicht für die neue Parfum-Marke
von C.K. halten…)>
internetp, ich schneid da ein paar sachen raus. finde deine einstellung und deine argumentation ganz gut.>
>
> aber hier eben nicht:
>
> > Für eine Haftentschädigung muß derjenige erst einmal inhaftiert werden.
> > Sollte er über einen festen Wohnsitz verfügen, seinen Lebensmittelpunkt hier
> > haben, somit keine Fluchtgefahr bestehen, ist kein Grund für eine Inhaftierung
> > gegeben.
> > Ich kann auch damit leben, wenn ein Täter bis zu seiner Verurteilung frei ist,
> > und sich gegen Auflagen weiterhin dem öffentlichen Leben widmen darf.
>
>
> wenn ich als täter in einem solchen fall handeln würde, wäre 1. die kohle
> ruckzuck im ausland, wo die deutschen strafverfolgungsbehöreden ein weile
> bräuchten, um dran zu kommen. und 2. wenn ich in der brd einen festen wohnsitz
> und einen lebensmittelpunkt nachweise, wieso besteht keine fluchtgefahr? nach
> der freilassung aus der u-haft bin ich innert weniger stunden ausser landes.
> bleibt halt mein angeblicher lebensmittelpunkt in deutschland, aber der drkaos
> ist weg. sicherlich kommt jetzt das argument des einbehaltenen perso. hab ich
> ein reisepass, dann brauch ich nur ein hop nach z.b. frankreich machen, von
> dort nach guadeloupe, und dann weiter in die weite welt. ääätsch!
>
> das ist jetzt natürlich nicht persönlich gemeint, sondern systembezogen.
> dass du als polizist recht geringen einfluss auf die vorgaben hast, die
> eine haftentlassung rechtfertigen, ist mir vollkommen klar.
>
Nun ja, verstehen kann ich das schon, und leider gibt es auch immer wieder
einige, denen auf diese Weise auch langfristig die Flucht gelingt.
Ohne grosses theoretisches Geschwafel ist es so. Gibt 4 Haftgründe: Wiederhol-
ungsgefahr (meistens Sexualstraftaten), Fluchtgefuhr (sich dem Strafverfahren
entziehen, muss nicht mal Ausland sein), Verdunklungsgefahr (Geld beiseite
schaffen, Zeugen beeinflussen), Schwere der Tat (bei Mord und zu erwartenden
hohen Strafmaß.
In dem geschilderten Fall wird man unabhängig von der Fluchtmöglichkeit
die Verdunklungsgefahr bejahen, solange noch nicht alles Geld aus den Straf-
taten sichergestellt ist (Gewinnabschöpfung) Ist alles Geld sichergestellt,
haben alle Zeugen ausgesagt, weinen die Frau und die Kinder zu Hause nach dem
Täter wird man bei einem Haftprüfungstermin ihn wahrscheinlich frei lassen.
Aber was hat er dann, damit er flüchten kann. Dem würde ich seinen Perso sogar
noch in die Hand drücken.
Ist das zu erwartende Strafmaß jedoch so hoch, dass 10 Jahre Jemen dagegen
wie Urlaub erscheinen, wird sich auch der Richter überlegen ob er ihn laufen
lässt.
Ich kann Dich schon verstehen, insbesondere wenn es um Gewalt geht bin ich
ganz Deiner Meinung, nicht nur härtere Bestrafung sondern auch schnelleres und
effektiveres Strafverfahren.
Und nicht erst 1 Jahr nach der eigentlichen Tat das Urteil sprechen.
P.S. die wichtigste Vorschrift für die Vorbereitung der Flucht ist die
RiStBV (Richtlinien für Strafrechts-Bearbeitungsverfahren) Darin stehen die
Länder die nicht an Deutschland ausliefern :-))
MFG
Fred
auch legal im Inland
> mfg
> drkaos
> legal, im inland.
internet.uni-sb.de/~jakobs/seminar/vpl/expost/kausal.htm
> einfach bei google.com nach “Störche Geburten” suchen
> Gruß
> JayEl
>
Ne, es scheint eben doch nur ein modernes Märchen zu sein.
Das Beispiel wird überall genannt: Mal war es in Ostpreußen, mal in
Schleswig-Holstein, dann nur im Vergleich Stadt-Land.
Aber konkrete Zahlen nennt keine Quelle.
Friedrich
>
href=”http://www.absolutfamilie.de/?p=750″>internet Ich habe mal gelesen, daß die “Kurven” für die Zahl der Störche und
> der
> Geburten in den fünfziger Jahren etwa gleichartig nach unten
> verlaufen
> sein sollen. Also bringt doch der Klapperstorch die kleinen Kinder?
> Oder hatte beides seine tieferen Gründe im Wirtschaftswachstum?
>
> Gruß Friedrich
>
> PS. zum Lesen gehört auch, sich zu merken, wo etwas steht, damit
> man
> qualifiziert zitieren kann. Hier muß ich leider passen (Asche auf
> mein
> Haupt). Kann mir zufällig jemand zu der Sache mit den Störchen eine
> Quelle nennen?
Hi,
z.B. http://www.phil.uni-sb.de/~jakobs/seminar/vpl/expost/kausal.htm
einfach bei google.com nach “Störche Geburten” suchen
Gruß
JayEl
internetja, wenn es in der stadt wo man wohnt riesige wohngebiete gibt,
> die
> nur von ausländern bewohnt werden, und man als deutscher angst
Wow, dir sind die Verfehlungen der Ausländerpolitik der 60iger und
70iger Jahre aufgefallen, als man bevorzugt (durch Lenkungsmaßnahmen)
Ausländer in bestimmten Stadtteilen ansiedelte, alle Nationen schön
kunterbunt durcheinander. Das ganze war mehr so ne Art Grundkurs in:
Wie schaffe ich soziale Brennpunkte.
Nicht die Wirkung mit der Ursache verwechseln.
> haben
> muss da durchzulaufen, weil man sonst vielleicht abgestochen wird
> oder
> eins auf die “fresse” bekommt, dann seh ich die ganze situation als
> ziemlich kritisch.
Wieviele aus deinem Bekanntenkreis sind denn schon abgestochen oder
zusammengeschlagen worden?
> oder wenn plötzlich wieder ne moschee in nem wohngebiet gebaut
> werden
> soll…
Und? Wenn man den christlichen Kirchen erlaubt sich in Wohngebieten
anzusiedeln dann gilt das gleiche auch für die anderen Religionen.
> oder wenn man auf der strasse läuft, und man kommt sich vor wie im
> ausland, weil um einen rum nur türkisch etc. geredet wird…
Na wenn ich durch Bayern, Franken oder Schwaben laufe komme ich mir
auch vor als würde ich durchs Ausland laufen.
internetdu meinst. Und was ist mit den Leuten die den Holocaust leugnen,
> denjenigen die glauben das die CIA die Anschläge vom 11. September
> ausgeführt hat?
Erstere kann man widerlegen, letztere haben höchstwahrscheinlich
recht.
> Diese ganzen Verschwörungstheorien die es im Netz gibt…glaubst du
> nicht das es Leute gibt die diesen Sch**ß glauben?
Und? Das zu glauben oder nicht, obliegt ausschließlich
dem Einzelnen.
> Das Grundgesetz! Volksverhetzung ist verboten.
Dann meinst Du wohl das StGB - im GG steht nichts von
“Volksverhetzung”. Im übrigen hat der