Internet-heute

May 31, 2008

Zauberwort Internet - Angstbegriff Internet - Blutleere Pläne oder intelligente Reguli…

Filed under: Uncategorized — admin @ 12:02 am

internet mal ehrlich. Ist Deutschland wirklich in diese zwei Lager
geteil?

    “Das grosse tolle Internet wird kommen und uns Menschen
    retten”, oder
    “Internet? Hilfe, wie geht denn das?”

Und was ist
das Internet jetzt überhaupt? Das TCP/IP-Protokoll?, HTML?,
tausende Kilometer Glasfaserkabel?


align="center">Alle reden immer vom “Internet” und sehen nicht,
daß es sich dabei nicht um eine Erfindung oder eine
Gruppe von Leuten, sondern um eine durch technologischen Fortschritt
induzierte Gesellschaftliche Veränderung geht. Die Wirtschaft
redet von Marktchancen und die Politik will gleich mitmachen, aber die
globale Vernetzung passiert nicht am runden Tisch. Sie muß in den
Köpfen der Menschen passieren.
Nur massive
Bandbreitenausweitung kann diese Entwicklung fördern und nur
gigantische Konsumentenströhme können das finanzieren. Aber
während mein Browserfenster immer bunter und komerzieller wird
sehe ich keinen wirklich Fortschritt in der Kommunikation. Helsinki hat
seine Straßenbahnen vernetzt und arbeitet an einem virtuellen
Stadtführer mit Terminals in den Straßen. So stelle ich mir
das vor. Ich stehe an der Haltestelle und warte auf die Bahn, sehe,
daß die erst in vier Minuten kommt, und schreibe so lange einen
Gruß an meine Freundin in Syracuse, unentgeldlich, am
Fahrkartenautomaten.
Der rosa Riese hällt die letzte Meile fest
in den Pranken, und jetzt unterdrückt er auch noch ADSL zugunsten
von ISDN. Alle wollen verdienen am “neuen Medium”, und so langsam
gleicht es dem Privatfernsehen: Im Grunde ganz nett, aber nichts
wirklich interessantes, eher Reizüberflutend und zu komerziell.
width="20%" size="3" align="center">Ich habe glücklicherweise eine
Wohnung mit direkter Anbindung gefunden, zu Telekompreisen würde
ich nicht surfen. Was ist nur geworden aus dem romantischen Traum der
absoluten Kommunikation? Ich glaube, die Leute müßten
endlich aufhören über das tolle neue Internet zu reden und
sich anstattdessen mal vor einen Rechner setzen. Es ist langweilig,
unstrukturiert, viel zu leicht folgt man nur noch Links seiner
Portalsite, es ist langsam und der Spirit der Gründerzeit
ist auch vertflogen. Laßt das Netz sich entwickeln. Kleine Firmen
schaffen Nieschenlösungen, Global Players standardisieren und
verhundsen es nur. Nur natürlich gewachsene (Netz-)Strukturen
können sich wirklich am Menschen orientieren. Es ist an der
Zeit, nicht mehr über das Netz zu reden, sondern es passieren zu
lassen.

May 29, 2008

Internet

Filed under: Uncategorized — admin @ 12:02 am

ernet/google-health-ist-online/”>internetges bewarb sich ein Mann bei Microsoft als Putzhilfe. Als
alles soweit in Ordnung war, daß er die Stelle besetzen sollte, sagte
der Personalchef: Ich schicke Ihnen die Unterlagen per E-mail!
Email sagte der Mann ? Ich habe keinen Computer. Was keinen Computer
sagte der Personalchef entsetzt, ohne dem können Sie auf keinen Fall
bei uns arbeiten!
So verlies der Mann ganz traurig die Firma langte in seine Tasche und
zählte sein restliches Geld. Es waren gerade mal 10 Dollar. Er fasste
einen Entschluss ging auf dem Obstmarkt und kaufte für 10 Dollar
Tomaten. Ging los und verkaufte von Haus zu Haus. Und siehe da am
Abend hatte er 20 Dollar. Also 100% Gewinn.
Dies machte er jetzt jeden Tag und verdoppelte so sein eingesetztes
Kapital jeden Tag um 100%.
So wurde er der grösste Obst- und Gemüsehändler von Amerika und
Millionär.
Als er dann eine Familie gründete fasste er dem Entschluss, daß
müsste er alles finanziell absichern, und ging zum Anlageberater. Als
alles geklärt war sagte dieser Ihn das er Ihm seine Unterlagen per
Emai zusenden würde. Email sagte der Mann ich habe keinen Computer.
Keinen Computer sagte der Anlageberater entgeistert. Stellen Sie sich
mal vor was Sie heute wären mit einem Computer!
Der Mann überlegte kurz und sagte “wahrscheinlich Putzhilfe bei
Microsoft!”

May 28, 2008

Re: Es ist an der Zeit das alte Internet aufzugeben - Regierungs-Einfluss auf Internet-Namensr…

Filed under: Uncategorized — admin @ 12:06 pm

internetwachsende Einfluß von Bürokraten und Anwälten auf das Internet
> gibt
> mir ziemlich zu denken. Die ganzen Diskussionen die Augenblick so
> laufen gehen ja dahin, daß das Internet genauso reguliert wird wie
> die
> reale Welt.
>
> Fehlt nur noch, das es demnächst Grundbesitzsteuer für Domains,
> Baugenehmigungen für WebSites und notarielle Eintragungen von
> Domainregistrierungen gibt. Nur damit die Anwälte und Bürokraten
> mitverdienen können.
>
> Ich denke man sollte zusätzlich zum exisierenden Internet ein
> OpenNet
> aufbauen, dass ohne diesen ganzen Regulierungskram auskommt (bis
> auf
> das technisch nötige), ansonsten sollte nur das Prinzip “first come
> first serve” gelten und die Regel, dass Behörden und Anwälte leider
> draußen bleiben müßen. Die verklagen sich dann im Internet
> gegenseitig
> solange bis es ganz kaputt ist weil alle Links verboten, alle
> Inhalte
> zensiert und alle Domains einen unklaren rechtlichen Zustand haben
> (wie
> kinder.at oder bucher.de…).
Zustimmung, das DNS-Basierte Internet, speziell WWW ist so gut wie tot.
Zumindest in Deutschland.
Die Anwälte, Firmen und die Regierungen haben es sich vereinnahmt und
es
ist zwischenzeitlich so weit das man besser keine Homepage hat
falls man nicht verklagt werden will. Oder man liest sich durch
1000 Seiten wiedersprüchlicher Rechsprechung und fragt sich ob man
jetzt vor klagen aus dem Ausland sicher ist.
Es macht einfach keinen Spaß mehr sich damit zu beschäftigen, und dies
ist genau der Zustand denn die Herrscher (Politiker) und ihre
Hohenpriester (Funktionäre und Juristen) haben wollten.
Ein Medium in dem jeder schreiben kann ohne sich des Wohlwollens
derer zu versichern die hier das sagen haben muß ihnen viele Schlaflose
Nächte bereitet haben. Und die Umfunktionierung dieses,
ehemals Freien, Mediums in dieses ekelhafte eCommerz
Koof-mich-klich-2mal-ich verscherbel deine Daten Netz in dem das recht
des Stärkeren Umsatzes gilt, unterstütze ich sicherlich nicht.
Was kommen muß ist der weggang von dem DNS-System zu einen nicht zu
kontrolierenden Peer-to-Peer Netzes, selbst wenn es technisch eine
Schlechte Lösung ist. Außerdem muß es Annonym sein, die
Personaliesierung ist ebenfalls der Tod eines freien Netzes.
Die Politiker müssen Freudentränen geweint haben als die ersten Fälle
von Kinderpornographie und Rechtsextremismus auftauchten.
Und bei den Unrechtsurteilen zugunsten der Firmen und Anwälte sowie
der rechtlichen Bestätigung von Serienabmahnungen müssen die Sektkorken
nur so geknallt haben, denn die verunsicherung ihrer
unmündigen Bürger ist scheinbar das oberste Ziel einer für die Deutsche
Führung (Parteien aller Farben)nützlicher Rechtsprechung.
Meine Güte, kotzen mich das alles an. Dabei hat es so schön angefangen.
Gruß
Sergil,
in keinesfalls stiller Trauer

May 27, 2008

Re: Schmutz und Schun aus dem Internet? - Schröder: Mit Internet-Providern über Ge…

Filed under: Uncategorized — admin @ 11:03 pm

internet> Schröder geht es nur um eine konsequentere Durchsetzung der Gesetze:
> z.B. Wie kann es sein dass Nationalsozialistische Inhalte hierzulande
> verboten sind, aber jeder mit Internetanschluss sich diese legal
> beschaffen kann.
Was hat das mit dem Massaker in Erfurt zu tun? Schröder bezog sich
doch ausdrücklich darauf - und der Mörder war meines Wissens doch
kein Nazi, oder? Gibt es da evtl. schon neue Erkenntnisse??
> Wie kann es sein dass Darstellung brutalster Gewalt Jugendlichen
> nicht zugänglich sein soll …..
Also, Jugendliche können in D nicht rechtswirksam einen Netzzugang
mieten (ob Festnetz oder Mobil) - hierzu sind sie immer noch auf ihre
Erziehungsberechtigten angewiesen. Dann sollen die aber bitte auch
die Verantwortung für Ihre Sprößlinge übernehmen. Hier die
Allgemeinheit zu bestrafen und zu gängeln, ist doch ein
grundverkehrter Ansatz - auch wenn das ein Hr. Schröder gewiß nicht
versteht.
Ich halte mich für einen mündigen Bürger und brauche mit Sicherheit
keinen Apparatschik, der mir sagt, was gut oder schlecht für mich
ist; braunen oder roten Dreck werde ich schon am “Gestank” erkennen,
wenn ich im Internet darauf stoße (bin ich aber bis jetzt noch nie)

Re: Internet erleichtert das Aufspüren von Kindesvergewaltigern - Internet spielt bei Kinderpornografie en…

Filed under: Uncategorized — admin @ 4:03 pm

internet Alvar, auch p2p kann man ueber anonyme Proxys abwickeln.
klar, man *kann* … ;-) Du weisst ja wie das ist. Ein Paar Hardcore-User werden es tun, aber
sich ganz sicher können sie sich auch da nicht sein, nur sicherer.
> > Für Webseiten gilt ähnliches — nur darf man sich das nicht so
> > vorstellen, dass das Zeug offen zugänglich ist.
>
> Kommerzielle Angebote? Nein, natuerlich nicht.
>
> > Von daher ist es kein Wunder sondern nur logische Konsequenz, dass
> > ein Großteil der aufgespürten Täter mittels Internet aufgespürt wird.
>
> Davon steht nichts im urspruenglichen Artikel. Dort steht nur, dass
> es viele Internetverfahren gibt.
ok, Du hast Recht, ich meinte das:
| 94 Prozent der Strafverfahren in Nordrhein-Westfalen
| hätten sich zuletzt auf Straftaten im Internet bezogen,
| berichtete der für die Bekämpfung von Kinderpornografie
| in NRW zuständige Oberstaatsanwalt Uwe Neumann von der
| Generalstaatsanwaltschaft in Düsseldorf.
Ciao
Alvar

May 26, 2008

Re: Wer will schon einen Rechner NUR für’s Internet? - Der Internet-Computer ist am Ende

Filed under: Uncategorized — admin @ 4:03 am

> Das Prinzip heißt: ein richtiger PC ist besser als ein
> Client-Dingsda, das man nur im Einzelfall verwenden kann.
Auch wenn im Artikel steht, dass der Rechner nur fuer die Benutzung
im _Internet_ gedacht war, ergibt das Konzept z.B. in
Firmen-_Intranets_ durchaus Sinn. Man stelle sich mal vor, wie leicht
sowas zu administrieren ist. Man darf das natuerlich nicht auf den
Browser reduzieren, obwohl in der Tat einige Banken und
Versicherungen derzeit viel in Java implementieren und fuer die
Sachen, fuer die frueher ein Terminal bzw. eine Terminalemulation
gereicht hat, reicht heute ein Browser.
Ich koennte mir z.B. auch sehr gut vorstellen, dass meine Uni
deutlich billiger und vielleicht auch besser gefahren waere, das
1st-year-lab mit solchen Thin Clients statt mit Dell-Desktops zu
pflastern. Auf den Dells laueft dann eh nur der Novell Application
Launcher, und saemtliche Software kommt vom Netz. Aber mit Thin
Clients koennten die Studis ja nicht mehr ihr raubkopiertes
Counterstrike spielen…
> NIEMAND hat einen Rechner nur um ins Internet zu gehen.
Ack, aber s.o.
Gruesse
mrh

May 25, 2008

Re: Internet erleichtert das Aufspüren von Kindesvergewaltigern - Internet spielt bei Kinderpornografie en…

Filed under: Uncategorized — admin @ 8:05 pm

internet,
>
> das Aufspüren von Leuten, die via Tauschbörsen massiv Kinderpornos
> tauschen ist für Strafverfolgungsbehörden aufgrund der vorhandenen
> IP-Adresse i.d.R. relativ einfach.
Sorry Alvar, auch p2p kann man ueber anonyme Proxys abwickeln. Geht
bei
Kazaa, geht neuerdings auch bei eMule, und ist in einschlaegigen
mp3/warez/p2p-Foren ein beliebtes Thema. Bei “normalen” warez macht
es kein Thema, der Durchsatz ist zu gering, bei Kipo macht es der
Verfolgungsdruck vermutlich zur lohnenden Alternative. Alternativ
nutzt man gleich verschluesselte Netzwerke. So wie es auch die Herren
Nazis tun.
> Für Webseiten gilt ähnliches — nur darf man sich das nicht so
> vorstellen, dass das Zeug offen zugänglich ist.
Kommerzielle Angebote? Nein, natuerlich nicht.
> Von daher ist es kein Wunder sondern nur logische Konsequenz, dass
> ein Großteil der aufgespürten Täter mittels Internet aufgespürt wird.
Davon steht nichts im urspruenglichen Artikel. Dort steht nur, dass
es viele Internetverfahren gibt. Wie hoch die Erfolgsquote bei den
Ermittlungen ist, wird leider nicht erwaehnt. Offenbar glauben viele
Leute anonym zu sein und lassen die Sau raus (Beleidigungen in Foren
.. ). Und da man ja inzwischen auch gleich Anzeigen abklicken kann ..
> Infos zu Internet-Filter, Sperrungen, usw:
>
> http://tour.odem.org/start-tour.html

Re: 16 Jahre lang das Internet verschlafen - CDU-Kommission soll Internet-Entwicklung…

Filed under: Uncategorized — admin @ 5:10 pm

internetnd da hier anscheinend die Sozis ein Meinungsforum haben
> kommt
> auch mal wieder ein schwarzes Schaf….
mähhh, genau, man muss auch ein schaf sein um cdu zu wählen ….
> Wenn ich daran denke….was die SPD in letzter Zeit gemacht
> hat…dann
naja immerhin machen die mal was… :-) , über den sinn lässt sich
natürlich gut streiten… aber immerhin…mehr als manch andrer
zuvor…btw. was qualifizert eigentlich Herrn Polenz als Vorsitzenden
der “Internetkomission” ??
> koennte man Traenen in die Augen bekommen…
> Task-Force…..ist da so ein SUPPI-Beispiel….
> da holt mal einen Expertenstab an den Tisch…die zur Abwehr von
> Cyberterror einen Massnahmenkatalog erstellen sollen und was kommt
> raus…
> —> man empfiehlt Antivirenprogramme…..haett man nicht
> gedacht…
>
> Aber nach dem vor 16 Jahren ja das Web schon sehr entwickelt
> war….nun
> ja…..lassen wir mal die Sache…
najaaaa vor 3- 4 Jahren war das doch was ganz andres, da war das web
schon realtiv weit…. aber ich kann mich nicht daran erinnern das
unser damilger “Zukunfstminister” (der begriff ist eigentlich schon
realsatire), da irgendwas mit am Hut hatte… Hmm oder mit dem ganzen
“Computerzueg” überhaupt, und rechner gabs nun mal auch schon vor 16
Jahren oder vor zumindest 10…
mfg
wiegald

May 24, 2008

Eltern?!? (Re: Internet ist nicht alles) - Kindersicherungen fürs Internet untaugli…

Filed under: Uncategorized — admin @ 7:01 am

Mir hat noch niemand wirklich überzeugend sagen können warum Kinder
> in’s Internet müssen.
Vielleicht ist es nützlich, wenn 8jährige ins Internet kommen, wenn sie
am Computer sitzen (ohne Internetanschluss) oder wenn sie Fernsehen
gucken können (Probleme: Sex in Talkshows am Nachmittag, Morde im
Vorabendprogramm,…).
Da alles zwei Seiten hat (mindestens…), kann man doch ein Medium
nicht per se verurteilen, sondern sollte differenzieren. Und wer
bitteschön sollte differenzieren, wenn nicht die Eltern (oder temporär
die Lehrer)? Es gibt doch sowas wie die elterliche Aufsichts- oder
Fürsorgepflicht (hier in der aussereuropäischen Schweiz, aber wohl auch
in Deutschland und [dem momentan ausserdemokratischen] Österreich)!?
Kinder sind nun halt mal kein Hobby! Wenn man sich dafür entscheidet
(vorgängig oder durch Verzicht auf eine Abtreibung), übernimmt man nun
halt mal eine grosse Verantwortung! “Man” steht hier übrigens für Mann
und/oder Frau - es ist völlig wurst, wer sich um den plärrenden,
kackenden Balg kümmert - aber mindestens einer muss es nun halt mal
tun! Ich habe es echt satt, in Talkshows zu hören: “Das Sozialamt will
mir mein Kind wegnehmen, nur weil es zwei Mal fast im Dorfbach ersoffen
wäre”!!! Wenn das Sozialamt hingegen nix tut, steht in der Lokalpresse:
“Es war bekannt, dass […] Sozialamt ist nicht eingeschritten […]”
Um zum Thema zurückzukehren: Warum sitzt nicht ein Elternteil neben
dem/der Kleinen? Vielleicht wäre es nicht schlecht, wenn dieses Teil
auch wüsste, was ‘ne URL ist, damit es das plärrende Scheisserchen auch
wirklich für die Gesellschaft von morgen fit machen kann… (denn
angeblich muss man ja da sehr fit sein…)
Ganz böse am Abend - Oliver

May 23, 2008

Re: Was braucht ein komplett neu-konstruiertes Internet? - Schrittweise zur neuen Internet-Architek…

Filed under: Uncategorized — admin @ 12:05 pm

internet* Routing und Transport trennen: IP-Pakete sind selbstroutend, d.h.
> > jedes dämliche Paket muss seinen Weg im Internet neu finden. Die
> > meisten Verbindungen in der nächsthöheren Ebene sind aber
> > Punkt-zu-Punkt-Verbindungen, die nur einmal geroutet werden müssen.
>
> Aber irgendeine Art dynamischen Routings braucht man doch trotzdem
> noch, oder?
Natürlich.
> Sonst müsste jede Veränderung der Netzstruktur global
> mitgeteilt werden, was ein ziemlicher Aufwand wäre. Gerade dieses
> Routing ist doch der große Vorteil am Internet (früher wegen
> Atombombensicherheit, heute weil sich das Netz mehr oder weniger
> selbst verwalten kann).
Das dynamische Routing funktioniert jetzt über Routing-Server, die
die Informationen über das gerade aktuelle Routing sammeln und
verteilen. Das muss man aber nicht vor den Anwendungen verstecken.
Es gibt jetzt schon Probleme damit, dass das Internet immer
automatisch routet, weil man das nicht unbedingt will. Wenn ich ein
VPN über mehrere Locations aufbaue, und zentral routen will, dann
geht das im Moment nur, indem man alle Teilnehmer des VPNs auf
irgendwelchen nicht-routebaren Adressen versteckt, denn dann kann man
das Routing selber machen. Nutzt man öffentliche Adressen, und das
VPN nur, um zusätzlichen Zugriff freizuschalten, dann funktioniert
das entweder nur zwischen zwei Punkten, oder indem man jedes
VPN-Mitglied zu allen anderen VPNs einen eigenen Tunnel aufbauen
lässt, was dann wieder unpraktikabel ist, wenn man eine
Konzernzentrale und viele kleine Außenstellen hat - ein zentrales
Routing wäre da viel geschickter.
> Hosts können auch jetzt schon unerreichbar sein, indem der zugehörige
> Gateway einfach keinen externen Traffic weiterroutet.
Klar - aber die Konstruktion des derzeitigen Internet ist eigentlich
genau andersrum: Alles ist erst mal erreichbar - alles prinzipiell
offen. Da das Internet aber kein freundlicher Ort mehr ist, ist das
schon ein prinzipieller Konstruktionsfehler.
> Ich kenne mich allerdings nicht wirklich aus, vielleicht irre ich
> mich daher… :)

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