Kinder haben alleine im Internet genau so viel zu suchen wie nachts im Park. - EU will Jugendschutz im Internet fördern
Das Problem ist nur, dass Eltern oftmals maßlos damit überfordert
sind ihre Kinder zu erziehen. Gerade bei neuen Technologien fehlt
dafür das notwendige Wissen.
Es ist daher schon längst überfällig flächendeckend Angebote zu
schaffen, die Eltern bestmöglich auf ihre Rolle vorbereiten und deren
Verantwortungsbewußtsein zu wecken.
Desweiteren sollten nicht der Zugang zu Informationen für alle
erschwert werden, nur weil einzelne damit ein Problem haben.
Sinnvoller wäre es auf Providerseite sichere Technische Möglichkeiten
zu schaffen, die der Internetnutzer bei Bedarf aktivieren kann um den
Internetzugang für seine Zöglinge zu beschränken. Ist der Zugang im
Kindermodus, so sind nur Zertifizierte Inhalte oder solche auf einer
Whitelist nutzbar.
Alternativ könnte man auch offiziell ein Teilnetz für Kinder
schaffen, das überwacht wird und nur geeignete Inhalte enthält. Dort
eingeloggt wäre kein zugriff auf Rechner ausserhalb des Netzes
möglich.
Dennoch würden solche Mechanismen Eltern nicht von der Pflicht
entbinden, darauf zu achten was ihre Kinder in welchem maße
Konsumieren. Auch ein Übermaß an Pokemon oder World of Warcraft kann
“Jugendgefährdend” sein…