Internet-heute

September 16, 2008

Re: Preis / Leistungsverhältnis stimmt nicht - vor allem beim Internet - Schweizer zahlen mehr fürs Internet

Filed under: Uncategorized — admin @ 6:02 pm

internetF und mehr für eine lausige Geschwindigkeit (v.A. der Upstream
> ist tragisch). Ich war mal ne Zeit in Asien, dort kostete eine 100
> MBit Leitung im Monat ca. 15 CHF (ok, der Vergleich hinkt insofern,
> da die Leute dort auch viel weniger verdienen). Ich wäre für so eine
> Leitung ja auch bereit MEHR zu bezahlen (ich dachte da so an 250 -
> 300 CHF, könnte so Handgelenk mal PI etwa passen verglichen mit dem
> Lohn).
Kriegst du die 100 Mbit überall, oder nur in großstädtischen
Gebieten?
Wird dafür extra eine Leitung gelegt, oder läuft das mit über eine
vorhanden, Fernsehkabel z.B.?
> Dazu kommt noch, dass die Swisscom (IMHO immer noch ein elendiger
> Monopolist, der endlich vernichtet gehört) ihre Kunden melkt wo es
> nur geht…
Es zwingt dich doch keiner, den Monopolisten zu nutzen, oder?
Wie du unten beschreibst, ist die private Bereitstellung von
Infrastruktur doch viel effektiver:
> Und Cablecom ist auch keine Scheiss besser, die scheren sich um
> kleinere Dörfer (so 3000 Einwohner und mehr) keinen Deut! Aha
> Kabelinternet gibbets nicht? Wir müssten etwas investieren… Oooch
> komm vergessen wirs, die Bauern brauchen eh kein Internet. (und nein,
> ich wohne nicht in den Bergen, sondern ca. 20 Km. von Basel entfernt)
> So das musse einfach mal raus, auch wenns warscheinlich keinen
> interessiert.
Buddeln lohnt nicht, so einfach ist das, jedenfalls in Deutschland.
Und wenn die Konkurrenz per Regulierung die vorhandenen Leitungen
billig kriegt, gibts noch weniger Gewinn, aus dem man Buddeln
finanzieren könnte. Diese ganze Privatisierung der Infrastruktur ist
doch eine einzige Abzocke, sinkende Qualität, dafür mehr “Service” in
Form von Drückern und Werbung, aber weniger Technik. Der Erfolg der
Privatisierung ist in USA an Enron zu sehen, und an der Qualität der
dortigen Stromnetze.
Mein Provider ist Tochtergesellschaft des regionalen Stromversorgers,
sie verfügen über dessen Glasfasernetz entlang der
Hochsoannungstrassen, erforderlich zur Signalisierung, und jetzt eben
Zweitnutzung zur telekommunikation. Arcor übernahm das Glasfasernetz
der Deutschen Bahn.
Mobilcom stellte nur einen Router in die Pampa, zahlte regulierte
2.7Pfg pro Minute und berechnete den Kunden 19pfg, und natürlich darf
der ex-monopolist seinen resellern keine Konkurrenz machen.
Also mir wäre ein reguliertes Monopol, bei dem die Gewinne
reinvestiert werden um das Land in der Fläche zu erschliessen lieber
als diese Melange aus reguliertem Ex-Monopolist, Resellern, Drückern,
grossen Vertriebsorganisationen und kleiner Technik.

Re: Mit Admin Rechten ins Internet … Muss man eben 2,55 Euro Dummsteuer bezahl - Internet einmal schön teuer: 0192-Rufnum…

Filed under: Uncategorized — admin @ 3:03 pm

>
> > Ich kann diese arroganten Äußerungen nicht mehr lesen.
>
> Wenn Du die Äußerung schon so oft gelesen hast, dass sie Dir zum Hals
> raushängt, sollte auch Dir als Nicht-Informatiker klar sein, dass man
> nicht als Admin surfen sollte.
Und dir sollte klar sein, daß es Systeme gibt, in denen es nur Nutzer
mit _allen_ Rechten gibt…
> > Nicht jeder
> > hat ein Informatikstudium oder große Erfahrungen, um derartige Fehler
> > *nicht* zu machen.
>
> Genau. Ich finde es auch unverschämt, dass es Autos gibt, die kaputt
> gehen, wenn man kein Öl einfüllt. Und warum gehen die kaputt, wenn
> ich mit angezogener Handbremse Fahr? Unverschämtheit, weshalb
> verlangt alle Welt von mir, dass ich erst KFZ-Mechaniker werde bevor
> ich fahren darf?
Arrogantes *ups*! Wenn man Auto fahren will, macht man nen
Führerschein. Und das aus gutem Grund man kann andere gefährden, wenn
man nicht weiß wie man damit umzugehen hat. Bei dieser Gelegenheit
bekommt man auch in Grundzügen erklärt, was in so einer
benzin/diesel-befeuerten Wunderkiste passiert.
> > Und gerade Windows soll sich doch an derartige
> > Nutzer richten, oder? Schließlich ist doch alles sooo einfach.
>
> Ja, weil die am ehesten für solchen Ramsch zahlen. MS ist keine
> gemeinnützige Organisation die Dir sagt was am besten für Dich
> geeignet ist sondern ein gewinnorientiertes Unternehmen, welches den
> Leuten sagt was sie hören wollen damit sie deren Produkte kaufen.
Achso, jetzt versteh ich! Nur weil man Kunde eines Unternehmens ist,
das Gewinn machen will, ist man also Freiwild! Hätte mir das mal
jemand vor zwei Jahren gesagt, dann hätte ich mir ein
Open-Source-Auto geschnitzt. Den Motor selber kompiliert und den
Sprit noch hand-gecoded…. Mensch, daß einem aber auch niemand sowas
erklärt, oder hab ich da jetzt aus Versehen zwei Dinge vermischt?
> Dabei nehmen sie das Risiko für den Kunden bewußt in Kauf. Hat mal
> jemand den Link zu dem Interview parat, in dem Bill Gates sagt, neue
> Features haben eine höhere Priorität als Fehlerbehebung?
Oha, nu wirds aber haarig! Vor über einem Jahr hat selbiger Herr
Gates die Mitarbeiter angewiesen, daß Fehlerbehebung den Vorrang vor
neuen Features hat. Google dirs aus! Ich behaupte nicht, daß Gates
unfehlbar ist, schließlich hat er auch gesagt, daß 640KB für jeden
ausreichen sollten. Aber trotzdem sollte man ihm nicht das Wort im
Mund rumdrehen…
> Es gibt keinen Führerschen für Computer, weil man mit Unwissenheit
> meistens nur seinen eigenen Geldbeutel gefährdet. Niemand sagt,
> Computer seien ungefährlich (außer die Verkäufer vieleicht). Und wenn
> einzelne Nicht-Ignoranten empfehlen, minimale Sicherheitsvorkehrungen
> zu treffen, ist das i.d.R. eine wohlmeinende Hilfestellung, Leute die
> das als arrogantes Getue abtun und sich dann den nächsten Dialer
> einfangen können mir nichtmal Leid tun.
Achso, bösartige Polemik ist also eine gutgemeinte Hilfestellung? So
hilfreich die Linux-Gemeinde ist, wenn man ein Problem hat mit eben
ihrem Heim-Fetisch und Religionsersatz hat, so arrogant, borniert und
missionierend sind sie Nutzern anderer Systeme gegenüber, die noch
nicht die Vorzüge ihres Systems entdeckt haben… Ich nutze selber
zeitweise Linux und den Rest der Zeit XP bzw. auf der Arbeit NT,
distanziere mich aber deutlich von diesen ganzen Linux-Jüngern, die
meinen über allen anderen zu stehen, bloß weil sie Linuxer sind!
> Leute die sich bemühen und sich dennoch einen Dialer einfangen sind
> ein anderes Thema.
Stimmt! Wenigstens einmal mußt du ja ins Schwarze treffen…
nix für ungut, aber manchmal muß man ben seinen Meinung sagen!

September 13, 2008

Re: Lächerlich! Warum sollten sich Internet-Muffel ausgerechnet von Kindern… - Schüler sollen Unternehmer ins Internet …

Filed under: Uncategorized — admin @ 11:07 pm

internet extreme sind falsch man kann nicht vom alter auf die kenntnisse
> schließen die jemand hat. kostenloser unterricht als support ist eine
> gute sache und die jugendlichen werden schon nicht doof sein wenn sie
> da eingesetzt werden.
>
> ausserdem schüler heisst nicht das es kinder sind
>
im bezug auf den Artikel sind Kinder gemeint. Zitat: “Wenn dann
14-Jährige zeigen, wie einfach man sich zurechtfinden kann, dann wird
das einen weiteren Schub geben”
ich denke auch nicht das dort den Unternehmern wirklich etwas
beigebracht, bzw. die Ihre Web-Seiten gestaltet bekommen sondern eher
als Info-Veranstaltung aufgezeigt wie einfach es doch ist.
meiner meinung ist doch eher die ignoranz der initiatoren
beängstigend, die diese an den Tag legen “Die Unternehmer müssen
kapieren, dass in Kürze Ausschreibungen nur noch über das Internet
laufen und jeder außen vor bleibt, der nicht im Netz ist”. Diese
Pauschalaussagen treffen nicht auf jeden zu, bzw. nicht jedes KMU
muss auch wirklich sich gross im Netz präsentieren. E-Mail reicht bei
den meisten völlig aus.
Ich denke, einige Unternehmer werden nach dem Besuch der
Veranstaltung überreagieren und eine Menge Geld umsonst zum Fenster
rausswerfen.
Gruss,
Peter

Kinder haben alleine im Internet genau so viel zu suchen wie nachts im Park. - EU will Jugendschutz im Internet fördern

Filed under: Uncategorized — admin @ 3:07 pm

Das Problem ist nur, dass Eltern oftmals maßlos damit überfordert
sind ihre Kinder zu erziehen. Gerade bei neuen Technologien fehlt
dafür das notwendige Wissen.
Es ist daher schon längst überfällig flächendeckend Angebote zu
schaffen, die Eltern bestmöglich auf ihre Rolle vorbereiten und deren
Verantwortungsbewußtsein zu wecken.
Desweiteren sollten nicht der Zugang zu Informationen für alle
erschwert werden, nur weil einzelne damit ein Problem haben.
Sinnvoller wäre es auf Providerseite sichere Technische Möglichkeiten
zu schaffen, die der Internetnutzer bei Bedarf aktivieren kann um den
Internetzugang für seine Zöglinge zu beschränken. Ist der Zugang im
Kindermodus, so sind nur Zertifizierte Inhalte oder solche auf einer
Whitelist nutzbar.
Alternativ könnte man auch offiziell ein Teilnetz für Kinder
schaffen, das überwacht wird und nur geeignete Inhalte enthält. Dort
eingeloggt wäre kein zugriff auf Rechner ausserhalb des Netzes
möglich.
Dennoch würden solche Mechanismen Eltern nicht von der Pflicht
entbinden, darauf zu achten was ihre Kinder in welchem maße
Konsumieren. Auch ein Übermaß an Pokemon oder World of Warcraft kann
“Jugendgefährdend” sein…

September 12, 2008

Kinder haben alleine im Internet genau so viel zu suchen wie nachts im Park. - EU will Jugendschutz im Internet fördern

Filed under: Uncategorized — admin @ 1:05 am

internetlem ist nur, dass Eltern oftmals maßlos damit überfordert
sind anzen-im-blick.de/Internet/wsi-internet-sucht-in-oesterreich-erfahrene-manager-und-berater”>ihre Kinder zu erziehen. Gerade bei neuen Technologien fehlt
dafür das notwendige Wissen.
Es ist daher schon längst überfällig flächendeckend Angebote zu
schaffen, die Eltern bestmöglich auf ihre Rolle vorbereiten und deren
Verantwortungsbewußtsein zu wecken.
Desweiteren sollten nicht der Zugang zu Informationen für alle
erschwert werden, nur weil einzelne damit ein Problem haben.
Sinnvoller wäre es auf Providerseite sichere Technische Möglichkeiten
zu schaffen, die der Internetnutzer bei Bedarf aktivieren kann um den
Internetzugang für seine Zöglinge zu beschränken. Ist der Zugang im
Kindermodus, so sind nur Zertifizierte Inhalte oder solche auf einer
Whitelist nutzbar.
Alternativ könnte man auch offiziell ein Teilnetz für Kinder
schaffen, das überwacht wird und nur geeignete Inhalte enthält. Dort
eingeloggt wäre kein zugriff auf Rechner ausserhalb des Netzes
möglich.
Dennoch würden solche Mechanismen Eltern nicht von der Pflicht
entbinden, darauf zu achten was ihre Kinder in welchem maße
Konsumieren.
Auch ein Übermaß an Pokemon oder World of Warcraft kann
“Jugendgefährdend” sein…

September 11, 2008

Re: Ungefiltertes Internet ist die größte Bedrohung für mittelalterl. Systeme - Saudi-Arabiens Internet-Zensur dokumenti…

Filed under: Uncategorized — admin @ 7:02 am

internetFünter Greiherr dachte nach und schrieb am 24. Juli 2002 19:26
> Die SPD-Büssow-Geschichte in NRW ist mir vertraut, jedoch besteht da
> doch noch ein erheblicher Unterschied zum erwähnten Land. Aber:
> Wehret den Anfängen!
Eben das worauf ich hinaus wollte - sind die Filter erst einmal
installiert ist der Missbrauch nicht mehr aufzuhalten.
Sei es die Industrie die mal eben den Wettbewerber-Webauftritt
ausfiltern lässt (wie unsere Politiker schnell werden wenn man nur
die richtige Zahl auf den Scheck schreibt ist ja allen bekannt) - Ich
möchte gar nicht weiter drüber nachdenken was uns bevorsteht. Ich
sage zu Filtern ein eindeutiges NEIN. (noch darf ich das ohne Angst
haben zu müssen und über die Schulter zu schauen - noch)
> Der Staat mischt sich IMHO bereits in unzulässiger Weise ein, weitere
> negative Einflußmöglichkeiten haben große Provider wie z.B. AOL
> (”Vorselektion”), kann schon sein, dass wir uns in diese Richtung
> mehr und mehr bewegen.
Leider sieht es so aus. Wir sollten uns dagegen wehren.
> Da hilft nur “verantwortliche Politiker abschalten” - bei der
> nächsten Wahl, denn die haben die armen Kerle dort unten nicht
> einmal.
Nun was wilst du wählen? es steht die wahl zwischen Übel,Übel und
Übel welches nehm ich?
B.

September 9, 2008

Re: Die Entwicklung des Internet - Trendscouts bitte abschreiben - Studie über Internet-Nutzung: “Viel Wind…

Filed under: Uncategorized — admin @ 2:04 pm

href=”http://www.configurator-blog.de/?p=14″>internet hinter meinem Artikel:
>
> 1. Studie ergibt: Internetnutzerzahlen überbewertet, Entwicklung
> dauert
> noch ewig.
> 2. Studie ruft allgemeines Stirnrunzeln hervor
> 3. Aufstellen allgemeiner Trends (meine Artikel)
> 4. Schlußfolgerung aus den Trends (mein Artikel)
> - Gegenteil von Studienergebnis (bzw. Entwicklung erheblich
> schneller)
> - Studien kann jeder erstellen :-) > 5. Diskussionspunkte (deine Frage)
> - Trends so richtig gesehen?
> - Gibt es noch andere Trends?
> - Schlußfolgerung richtig?
> - Gibt es andere Schlußfolgerungen?
>
> Vielleicht hätte ich den Gedankengang sofort reinschreiben sollen.
>
> Gruß
>
> Christian
Jo, jetzt hab’ ich es kapiert.
Ich habe zwar keine Ahnung von Trends und traue Statistiken selten…
Meiner Meinung nach jedoch ist das Internet nicht nur ein großes
Computernetzwerk (ist ja schon heute nicht mehr) sondern hat vielmehr
das Potential, ein Medium zu werden, welches Radio und TV als nächste
Stufe folgt.
Die Leute werden seit einiger Zeit immer mehr dafür sensibilisiert und
selbst Technikmuffel akzeptieren das ‘Drinsein’ (persönlicher
Eindruck).
Ich denke einfach, daß Internet irgendwann TV, insbesondere Konzepte
wie pay-per-view überflüssig machen wird, genauso wie Videotext,
Teleshopping, etc. Das inet ist universell einsetzbar, Grenzen setzt
immer nur die aktuelle Bandbreite.
Daß die Entwicklung noch ‘ewig’ dauert halte ich für Bullshit.
Sollte jemand solche Aussagen z.B. mit den .com Pleiten belegen wollen,
so ist er ein Phrasendrescher.
Mal sehen, wie solche Skeptiker in fünf Jahren aus der Wäsche
schauen…
Gruß, Leineweber

Re: Anarchie war gestern. Das Internet wird erwachsen. - Französische Provider führen Internet-Fi…

Filed under: Uncategorized — admin @ 6:08 am

internetnn man das Gemecker der Mehrzahl der heise-Forenteilnehmer richtig
> deutet, streben sie offensichtlich die Anarchie an. Zumindest im
> Internet.
Das wage ich zu bezweifeln.
> Schön, nur: Anarchie hat sich als Gesellschaftsmodell im Real-Life
> nicht durchgesetzt.
Wo hat sich denn Anarchie überhaupt erstmal entwickeln können?
Alle Versuche in diese Richtung wurden von einem Autoritären
Staatsapparat mit Hilfe des Militärs zusammengeschossen…
>Und es war auch im Internet nur eine
> Randerscheinung. Jede Wette.
Das schöne an der Idee der Anarchie ist, dass es sie immer und ewig
geben wird.
Solange es Menschen gibt, solange wird einer davon träumen
herrschaftsfrei zu leben.
Vom Kommunismus oder dem Kapitalismus möcht ich das nicht beaupten.
Und das, obwohl der echte Kommunismus (also nicht der
Staatskapitalismus der Sovietunion und so)verdammt nah am Anarchismus
dran ist.
> Es wird schon sehr, sehr bald gefiltert und reguliert. Das Internet
> ist ein junges und unkontrolliertes Medium. Langsam wird es
> erwachsen.
Mit “erwachsen” hat das nischt zu tun. Erwachsen ist das Netz schon
lang.
Da gehts nur drum die Macht von ein par Oligarchen und deren Lobby zu
sichern, mehr nicht. Das Internet verkommt eben immer mehr zu einem
bunten Werbekatalog.
Und ich wart schon auf den Tag, an dem man für jede besuchte Webseite
an den Besitzer zahlen muss, so wie das bei BTX war.
Und jetzt rat mal, warum sich BTX im Gegensatz zu Videotext nie
durchsetzen konnte und sang- und klanglos in der Versenkung
verschwunden ist.
> Findet Euch einfach damit ab.
Non Parsaran!
Und wenn ich “reiten, schießen und feuermachen” lernen muss.
Wenn Du deine Freiheit aufgibst, dann gibst Du dich selbst auf!

September 8, 2008

ARD sollte erstmal Berichterstattung im Internet korrigieren Teil 2 - ARD: Pleitgen kündigt neue Internet-Port…

Filed under: Uncategorized — admin @ 1:03 pm

internetTagesschau sind noch mehr Merkwürdigkeiten zu finden.
Z.B. im Artikel
http://www.tagesschau.de/archiv/2000/11/22/aktuell/meldungen/BVerfG.htm
l?list=TS-XA-20001122-130046,20 :
“BVerfG: Keine höheren Entschädigungen für Ost-Alteigentümer
Das Bundesverfassungsgericht hat die milliardenschweren
Entschädigungsforderungen von Alteigentümern für die
Enteignungen während der sowjetischen Besatzungszeit zwischen 1945 und
1949 und in der DDR abgewiesen. Das Urteil erging im
wesentlichen einstimmig, in einzelnen Teilen aber nur mit vier
zu vier Stimmen.
Zur Begründung erklärten die Richter, die Wiedervereinigung sei
eine einmalige, besondere historische Situation mit besonderen
Anforderungen gewesen. Der Gesetzgeber habe daher bei der
Entschädigungen der Alteigentümer seine finanziellen
Möglichkeiten berücksichtigen müssen. Eine Entschädigung nach
dem Verkehrswert hätte den Bundeshaushalt überfordert und andere
Aufbauprogramme in den neuen Bundesländern gehemmt. Die unter
dem damaligen Bundeskanzler Helmut Kohl verabschiedete
gesetzliche Regelung aus dem Jahr 1994, in der die Höhe der vom
Bund zu zahlenden Entschädigung festgelegt ist und wonach der
finanzielle Ausgleich in der Regel deutlich unter dem heutigen
Verkehrswert der Immobilien bleibt, sei demnach mit dem Grundgesetz
vereinbar.
Mit ihrem Urteil wiesen die Karlsruher Richter die
Verfassungsbeschwerden von 40 Alteigentümern ab. …”
Das wirkt so, als sei die Klage (fast) einstimmig abgeschmettert
worden.
Das ZDF hingegen berichtet hingegen auf
http://www.zdf.msnbc.de/news/66140.asp:
“…
GETEILTE MEINUNG
In der wichtigen Frage, ob die drastischen Abschläge bei der
Entschädigung teurer Grundstücke gegen das Willkürverbot verstoßen,
war das Gericht geteilter Meinung. Die vier politisch eher auf der
SPD-Seite angesiedelten Richter haben gegen die im “Entschädigungs-und
Ausgleichsleistungsgesetz” (EALG) vorgesehenen Kürzungen des -ohnehin
meist unter dem aktuellen Grundstückspreis liegenden -Verkehrswert von
1990 keine Bedenken.
Begründung: Zum erlittenen Unrecht gehörten nicht nur die
Enteignungen, sondern auch die Einbußen an Freiheit, Gesundheit oder
bei der Karriere, die vergleichsweise gering entschädigt worden seien.
ÄNDERUNG NUR MIT MEHRHEIT
Ihre vier dem konservativen Lager zugerechneten Kollegen hielten
bei den Immobilien im Wert von 90.000 bis 500.000 Mark einen
Ausgleich von mindestens 50 Prozent des 1990er-Verkehrswerts für
angemessen. Dort werden nach dem EALG 70 bis 80 Prozent
abgezogen. Das Karlsruher Gericht kann die Verfassungswidrigkeit
eines Gesetzes nur mit der Mehrheit der Richterstimmen feststellen.
Wegen der Pattsituation bleibt das angegriffene Gesetz bestehen.”

September 7, 2008

Im Internet geht der Teufel aufs Ganze (oder wie dieHÖRZU das Internet verreißt) - Wardrive-In

Filed under: Uncategorized — admin @ 11:22 pm

internetls regelmäßiger HÖRZU-Leser bin ich über die jüngste Ausgabe Heft 42
total schockiert. Dort ist ein Artikel zweieinhalb-seitger Artikel
abgedruckt,
Überschrift:
Im Internet geht der Teufel aufs Ganze
Untertitel:
Ist das weltweite Netz wirklich eine Bereicherung der Zivilisation
oder eine Falle, in der wir uns rettungslos verheddern, fragt sich
KARIN VON FABER.
Es wimmelt in diesem Artikel nur so von Plattitüden.
Ich fange mal da an zu zitieren, wo mir schon langsam der Atem
stockt.
[…]
“DIE GEISTER, DIE WIR RIEFEN…
Tante Emma, getötet von den Aldis dieser Welt. Und ich mache mit -
was bleibt mir übrig? Rationalisierung allenthalben. Wir sind es. Wir
sind die Lehrlinge des Zauberers Internet. Und die Geschichte wird
weiterentwickelt wie bei Goethe: Die Geister, die wir riefen, werden
wir nicht wieder los. Die Rationalisierungsmöglichkeiten des
Internets sind ein Übel, aber das kleinere. Schlimmer ist seine
zersetzende Wirkung: Chaos, Anarchie, Totschlagspiele, Kinderpornos,
Nazi-Bekenntnisse, Chatrooms für Sadomaso-Freunde. Kontrolle
unmöglich.Eine halbe Milliarde Menschen hockt vor dem Schirm. Das
Internet als Tamagochi, als hübsches, kleines, sinnleeres Spielzeug
für alle Altersgruppen. Auf der Strecke bleibt so ziemlich alles, was
wir bisher unter Kultur verstanden (Anmerkung von mir: Jemand hat
‘mal den Satz geprägt, dass eine Kultur ohne die Subkultur nicht
existieren kann). Theater, Musik, Philosophie, Literatur - Relikte
eines mehr und mehr überholten Selbstverständnisses, Es ist wohl
alles irgendwo auf dem Highway zu finden, aber im Netz sit die Kultur
demokratisiert (Anmerkung von mir: oh ein Lichtblick, aber …) - und
hier entpuppt sich die Demokratie als verletztlichste aller
Organisationsformen. Die Masse entscheidet (Anm. von mir: Sie hält
sich offensichtlich für was Besseres ;o), was in ist - im Klartext.
Das Niveau geht gegen Null (Anm. von mir: Gewagte Aussage). Schon
darum denkt kaum einer darüber nach, dass jede neue Technik auch ein
faustischer Pakt ist: Wir bekommen etwas Neues, aber die Rechnung
muss beglichen werden. Der Teufel geht aufs Ganze: Er will unsere
Seele (Anm. von mir: Hier hegte ich zum ersten Mal den Verdacht, dass
die Autorin manisch-depressiv ist).
Und kriegt sie auch. Längst hat uns das technische Zeitalter
verschlungen (Anm. von mir: Wohin denn zurückgehen, ins Mittelalter
mit seinen Kreuzzügen vielleicht). Werte sind von vorgestern (Anm.
von mir: *lächerlich*). Das Internet macht uns nicht schlauer auch
wenn wir das glauben. Es beschleunigt die allgemeine Verdummung.
Entlarvend, was die Rätsel-Kandidaten bei Günther Jauch so sagen
(Anm.: Es scheint wirklich eine ganz intelligente zu sein, die aber
wohl den Blick für die Wirklichkeit verloren hat oder nie besessen
hat): Das weiß ich nicht, das war vor meiner Zeit. Wir sind die erste
Generation, die sich einbildet, ganz von vorn beginnen zu dürfen. Wir
lachen über die Alten und ihr Wissen und ihre Traditionen - und
merken nicht, dass wir ruhig gestellt und dumm gehalten werden (Anm.
von mir: Hier hege ich den Verdacht, dass die Autorin einen Artikel
über das Fernsehen - eine solche Kritik hat es ja in den Sechziger
bzw. Siebziger über das Fernsehen gegeben - für das Internet
umgeschrieben hat). Mit Brot und Spielen gelang es schon im alten
Rom, die Doofen am Denken zu hindern (Anm. von mir: Komisch, von
Doofen erwartet man doch gar nicht, dass sie denken, aber sie hält
sich tatsächlich für was Besseres). Das Brot gibt es noch, die Spiele
sind virtuell.
KINDERSPIEL IM PENTAGGON
Es gehört ja auch nicht viel dazu, sich in die virtuelle Welt zu
verabschieden. Jedes Kind beherrscht die Regeln der kommerziellen
Totschieß-Spiele. Jeder Taschendieb muss geschickter sein als ein
Hacker. Um online kriminell zu werden, braucht man nur Software.
Nicht mal die feinste (Anm. von mir: Sie hat einen elitären Anspruch,
und zwar den von der gemeinen Sorte nämlich auf andere herablassend
zu wirken, dass wird sich weiter unten nochmals bestätigen).
Der 17-jährige KFZ-Lehrling aus Wien, der im Juni dieses Jahres per
Zufall in einen Rechner des Pentagon geraten war, wollte nichts
anderes als genüsslich surfen - da bauten sich auf seinem Monitor
Seiten mit den Vermerken “Top Secret” und “Majestic 12″ auf, der
höchsten militärischen Sicherheitsstufe. Er konnte die Standorte von
Raketensilos erkennen, sogar die Aufbewahrungsorte von
Atomsprengköpfen. Markus, ein harmloser Teenie, informierte
sicherheitshalber die Polizei. Und wenn ein anderer am Bildschirm
gesessen hätte?
Diese anderen gibt es. Schon zwei Monate später drangen Hacker aus
Los Angeles in Tausende von Rechnern der US-Streitkräfte ein. Wieder
ging es gut aus. In diesem Fall handelte es sich um
Sicherheitsexperten - sie demonstrierten, wie einfach es ist,
militärische Verschlüsselungstechniken zu entziffern oder
militärische Kuriere zu enttarnen.
Sogar der allmächtige Bill Gates und sein Microsoft-System wurden
schon Opfer von Computer-Kriminalität. Der “schwerste
Computer-Einbruch der Geschichte, so die “New York Times”, war von
Crackern begangen worden - im Unterschied zu Hackern, die
Sicherheitslücken lediglich offenlegen, sind Cracker richtige
Einbrecher. Ihr Angriff galt dem Quellcode, jenem Teil der
Programmieranweisungen, aus dem später Programme entstehen (Frage von
mir: Wie sieht denn der andere Teil der Programmieranweisungen
aus???). Wie groß der Schaden wirklich war, erfuhren nur Eingeweihte.
Aber der Vorfall zeigt, wie schlecht es um die Sicherheit bestellt
ist (Frage von mir: Wirklich?)
[… (Anm. von mir: Nun geht die Autorin darauf ein, Terroristen wie
Osama bin Laden könnten in Computernetze eindringen, um die
Elektrizitäts- oder Wasserversorgung, Ampelsteuerungen oder
Überwachungssysteme der Fluglotsen lahmzulegen)]
” Zitat Ende
Interessant finde ich noch folgende Textstellen:
“Das Internet ist kein Daten-Highway, auf dem geordnet in zwei
Richtungen gefahren wird, es ist ein aufgewühltes Datenmeer - und
kann uns alle verschlingen”
oder
“Und wir surfen , Flasche Cola daneben, Tüte Chips, ahnungslos in
unser Verderben. Brot und Spiele (Anm. von mir: Dieser Slogan hat es
ihr wirklich angetan).”
“Der wahre Feind ist nämlich nicht die kontrollierbare Atombombe,
sondern die ungezügelte, formlose, allgegenwärtige Bestie (Anm. von
mir: Sie meint damit die wachsende Schar der Internetbenutzer), die
sich aus dem Gedankengut der Menschheit speist, aus Bosheit,
Dummheit, Naivität und harmlosen Unfug. Frankensteins Monstrum, nur
milliardenfach gefährlicher. Eine Killermaschine (Anm. von mir: Ich
meine zu glauben, dass die Frau eine Neurose hat).”
Dann bringt die Autorin noch eine wissenschaftliche Untersuchung, bei
der Webseiten auf ziemlich triviale Art und Weise manipuliert worden
sind, und
der Internetbenutzer hat es nicht bemerkt:
“Die Benutzer surften durch Absurditäten, beantworteten die
unsinnigsten Fragen, führten die törichsten Befehle aus und begriffen
nicht mal, dass sie aufs Glatteis geführt worden waren (Anm. von mir:
Dass Menschen leicht manipuliert werden können, ist auch eine
Binsenweisheit, siehe 3. Reich, siehe Berlusconi mit seiner
Fernseh-Regierung in Italien (Artikel in der gleichen Hörzu übrigens)
und ein sehr berühmtes Experiment aus den Sechziger (?) Jahren, wo
Menschen anderen Personen, die sie nicht sahen, elektrische Schläge
erteilen mussten, weiter im Text …).
Ihr Gehirn: eingeschlafen, auf Automatik programmiert. Das Medium
genügt ihnen als Botschaft. Vermutlich freuen sie sich schon wie die
Kinder darauf, dass ihnen eines Tages 1000 Fernsehekanäle zur
Verfügung stehen werden. Obwohl sie nicht mal die vorhandenen 30
nutzen können (Anm. von mir: Na und. Die Frau hat noch nicht
verstanden, wie unsere Wirtschaft funktioniert).”
[…]
Das soll reichen. *kofpschüttel*
Meine These:
Ihr ist gekündigt worden, und sie wollte der Hörzu noch einen
Verreisser reinwürgen.
C.M.

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